Familienmitglied Alkohol

NEU! In Kürze erhältlich! Das Buch für Angehörige

Erfolgreich in der Praxis erprobte Methode, wie du den Alkoholismus in deiner Familie stoppen wirst!

 

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TV-Reportage

Lieber Leser,

in diesem Video erhälst Du noch mehr Infos über mich.

Es wurde im Oktober 2009 aufgenommen und am 1.11.2009 auf ORF2 –  Tirol Heute – gesendet.

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Der Alkoholiker und seine Uneinsichtigkeit

Einem Menschen bewusst machen dass er ein Problem mit Alkohol hat ist sehr schwierig. Man glaubt, wenn er sich seiner Alkoholprobleme und seiner daraus resultierenden schwerwiegenden Folgen bewusst wird, dann würde er aufhören zu trinken. Dem ist leider nicht so. Der Alkoholiker schützt sich immer wieder durch seine Uneinsichtigkeit, das ist ein psychologischer Schutzmechanismus. Wenn man ihn also zu sehr unter Druck setzt wird er sich gedemütigt fühlen und wer wird ihn da wieder aufrichten – natürlich der Alkohol!

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Ich trinke keinen Alkohol mehr!

Du als Angehöriger kennst sicherlich alle diese Versprechen des Alkoholikers, wie: Ich trinke ab jetzt keinen Alkohol mehr!

Jedes einzelne Wort ist gelogen! Wie oft habe ich das zu meiner Frau gesagt, aber absolut nichts änderte sich! Wenn das Dein Partner zu dir sagt, dann solltest Du ihm die Frage stellen: Und weiter? Wie willst du das machen? Zeig mir, dass es dir ernst ist! Ich möchte Beweise!

„Was meinst Du damit?“ wird die Antwort lauten. Dein Partner muss Dir einen Beweis liefern, wenn ihm mit dieser Aussage ernst ist. Was gedenkt er denn zu tun?

Geht er zu einem Arzt, zu einem Drogenberater, zu einer Selbsthilfegruppe, kauft er sich ein Buch oder holt sich sonstige Informationen zum Thema Alkoholsucht ein?

Nein eben nicht. 

Verlange Beweise, erst dann solltest du ihm auf diesem schwierigen Weg aus der Hölle Alkohol deine Unterstützung anbieten.

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Wundermittel gegen die Alkoholkrankheit

ich muss Dich leider enttäuschen, es gibt keine Wundermittel gegen die Alkoholkrankheit, sondern nur einen Weg, den man gehen muss. Deshalb lass Dir nicht irgendwelche Werbung über eine schnelle Heilung der Alkoholsucht aufschwätzen. Der Grund warum wir Alkoholiker trinken müssen, ist die Bewusstseinsveränderung, welche uns das Gefühl von Freiheit, Unbeschwertheit, Freude, Spaß usw. vermittelt. Es ist nur eine Täuschung, welche uns der Alkohol vermittelt, doch sie gefällt uns und wir wollen ohne sie nicht mehr leben. Der Alkohol war mein schönstes Hobby, ich kann es für mich nur so ausdrücken. Ihn zu verlieren war mein schrecklichster Gedanke.

Die Alkoholkrankheit befindet sich in unserem Kopf, unser Geist ist schwer erkrankt und er lässt sich nur mit den richtigen Maßnahmen heilen. Bei mir waren es ca. 8 Jahre, bis ich die Ebene der geistigen Gesundheit erreicht hatte. Du bist jetzt sicherlich etwas geschockt, aber keine Angst, bei Dir wird es nicht so lange dauern, denn ich werde Dich begleiten auf dem Weg aus der Hölle Alkohol.

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Alkoholismus ist im Kopf!

 

Wann du mein Buch „nicht“ lesen solltest!

…wenn du weiterhin Spaß am Trinken haben willst.

…wenn du kontrolliert trinken lernen willst.

Das Buch „Rettung aus der Hölle Alkohol“ wird bis zu deinem Suchtzentrum vordringen, dort wo die Alkoholkrankheit sitzt. Dein Gewissen wird aktiviert und dieser Vorgang lässt sich dann nicht mehr rückgängig machen!

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Alkoholismus – Menge?

 

Wie stark der Alkoholismus bereits ausgeprägt ist, das ist nicht so leicht festzustellen. Ist die Familie trotz des Alkoholismus noch in Takt, sagt dies noch nichts über die Schwere der Alkoholerkrankung aus. Jeder Mensch erreicht durch Alkoholismus eine Bewusstseinsveränderung. Dabei treten kurz andauernde Gefühlsausbrüche wie zum Beispiel: Gleichgültigkeit, Freude, Angst, Traue usw. auf. Solche Symptome treten bei einem Genußtrinker eher gar nicht oder ganz selten auf. Wenn also jemand mehrmals pro Woche durch Alkohol eine Bewusstseinsveränderung herbeiführt, dann hat dieser Mensch ein Alkoholproblem. Auch wenn jemand unter der Woche keinen Alkohol trinkt sondern nur am Wochenende, dann ist genauso eine Alkoholabhängigkeit vorhanden.

Wenn jemand glaubt nur weil er zu Hause keinen Alkohol trinkt, sondern nur in Gesellschaft, dass er deshalb kein Alkoholproblem hat, dann belügt er sich selbst.

 

Sobald Alkoholismus in der Familie vorhanden ist, werden früher oder später Probleme auftauchen. Dann ist es meistens sehr schwierig eine Lösung zu finden. Deshalb sollte so früh als möglich gegengesteuert werden. Da Alkohol in der Gesellschaft als etwas völlig Normales angesehen wird, macht sich niemand Gedanken darüber, wenn einmal über den Durst getrunken wird. Jeden Tag ein oder zwei Bierchen zu trinken ist für die meisten von uns nichts Außergewöhnliches. Ich muss leider sagen, dass täglicher Alkoholkonsum – unabhängig von der Menge – nicht normal ist. Es stellt sich mir immer die Frage: braucht dieser Mensch täglich Alkohol? Braucht er an jedem Wochenende Alkohol? Es geht um das „Brauchen“. Warum muss es ständig Alkohol sein, wenn auch nur in geringen Mengen? Alkohol ist ein Suchtmittel und das sollte jeder Mensch begreifen. Wenn die Alkoholsucht jemanden bereits befallen hat, dann wird es verdammt schwierig davon los zu kommen.

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Co-Abhängigkeit

Der Angehörige versucht dem Alkoholkranken zu helfen und wird dadurch unbewusst zu einem Verbündeten der Abhängigkeit.

Alkoholismus ist eine Krankheit. Das bedeutet: Du bist nicht verantwortlich für das, was die alkoholkranke Person macht oder unterlässt, und du trägst keine Schuld an ihrem Trinken.
Akzeptiere, dass du einen alkoholkranken Partner hast!
Du kannst den Alkoholkranken nicht vom Trinken abbringen,
er selbst muss es wollen!
Lasse dich nicht misshandeln, weder psychisch noch physisch!
Kümmere dich mit aller Kraft um dich selbst. Rücke den Alkoholiker aus dem Zentrum deines Denkens. Sorge gut für dich selbst, esse regelmäßig, mache Sport oder fange ein Hobby an. Auch wenn es dir schwer fällt, bringe dich auf andere Gedanken. Lebe dein eigenes Leben, so unabhängig von dem trinkenden Alkoholiker wie eben möglich.

Beispiel Video für Co-Abhängigkeit!

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Alkoholismus bei einem Bekannten

Vor ein paar Tagen fuhr ich am Morgen mit meinem Auto in Richtung Stadtmitte. Vor einem Lokal sah ich vier Leute stehen. Als ich näher ran kam, erkannte ich zwei von ihnen. Es waren ein Bekannter und seine Freundin, beide ungefähr in meinem Alter. Als dann der Mann in meine Richtung schaute, erkannte ich rasch wie stark betrunken er war. Seine Augen waren nur halb geöffnet und er taumelte. Der hat sicher die ganze Nacht durchgesoffen, war mein erster Gedanke. Dann fuhr ich an ihnen vorbei. Einige Minuten später, ich hatte gerade mein Auto geparkt, sah ich die vier wieder. Eigentlich schaute ich nur auf den Bekannten, wie er total orientierungslos umhertaumelte.
Was für ein Anblick. Gedanken an meine Trinkerzeit schossen mir durch den Kopf. Gedanken an meine durchgezechten Nächte, beinahe hätte ich kotzen müssen, so grauenhaft waren diese Gefühle. Ich wurde richtig wütend und dachte nur: wenn ich jemals wieder Alkohol trinken würde, dann bringe ich mich um. Diese Wut entstand deshalb weil ich durch meinen ständigen Alkoholismus so Vieles falsch machte. Was ich in dieser Zeit alles erreichen hätte können sehe ich oft bei vielen Bekannten. Ich empfinde absolut keinen Neid ihnen gegenüber, aber ich ärgere mich über meine verlorene, vergeudete, versoffene Zeit.

Zwei oder drei Minuten später habe ich mich wieder beruhigt und meine Wut war verflogen. Ich verspürte nur noch tiefe Dankbarkeit. Laut und aus tiefsten Herzen dankte ich Gott für mein Leben ohne Alkohol.

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Die Gier nach Alkohol

In meiner Trinkerzeit hatte der Alkohol einen sehr hohen Stellenwert, eigentlich war er das Wichtigste für mich. Bei Unternehmungen mit meiner Familie musste auch er immer dabei sein. Damals dachte ich eigentlich nicht darüber nach, es war völlig normal.
Der Alkohol erleichterte mir auch das Ausführen von bestimmten Tätigkeiten, welche ich sonst nicht so gerne machte. Das alles bedeutet: Alkoholismus hilft einem dabei das Leben leichter zu bewältigen.
Es gibt zum Beispiel Spiegeltrinker welche wie der Name schon sagt ständig unter Alkoholeinfluss stehen, also immer einen Alkoholspiegel haben. Nur so gelingt es ihnen den Alltag zu bewältigen.
Ich selbst war ein Rauschtrinker oder Komasäufer. Die Stunden bis zum Vollrausch, das war der absolute Kick. Niemand konnte mich aufhalten. Meine Gier nach Alkohol war extrem stark.
Am Tag nach einem Vollrausch ging es mir verdammt schlecht. Wenn ich es allerdings schaffte sofort wieder Alkohol zu trinken, dann war das die Hammer – Bewustseinsveränderung. Ich war den restlichen Tag in einer anderen Welt, in einer anderen Dimension. Genau wegen dieser Gefühle habe ich Alkohol getrunken.
Ein Leben ohne Alkohol ist für einen Alkoholiker ungefähr so, wie wenn jemand auf sein liebstes Hobby verzichten muss, das er über Jahrzehnte mit völliger Leidenschaft und Hingabe gemacht hat.
Und genau das können Angehörige nicht verstehen.

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> 5 Promille – Tod

Alpha Trinker, Gamma Trinker, Epsilon Trinker,
Alpha Trinker: Konflikt-/Erleichterungstrinker, Alkoholkonsum ohne Kontrollverluste.
Erleichterungstrinker, das war ich in meinen jungen Jahren mit Sicherheit allerdings „mit Kontrollverlust“.
Gamma Trinker: Süchtiger Trinker mit psychischer und physischer Abhängigkeit, Alkoholkonsum mit Kontrollverlust.
Laut meinen wilden Alkoholexzessen und schweren Entzugserscheinungen trifft auch dieser Typ Alkoholiker auf mich zu.
Epsilon Trinker (Quartalsäufer): Episodischer Trinker mit Trinkexzessen in regelmäßigen Abständen (Quartalssäufer). Eventuell wochen- und monatelanger Alkoholkonsum mit Kontrollverlusten.
Ich war so ein Quartalsäufer, jahrelanger Alkoholkonsum mit Kontrollverlusten.
Normalerweise müsste ich schon lange an einer Überdosis Alkohol gestorben sein, denn die 5 Promille Grenze habe ich einige male überschritten. Anscheinend stirbt ein Alkoholiker dadurch nicht, sondern kommt mit einer Betäubung bzw. mit dem Koma davon, im Gegensatz dazu der Gelegenheitstrinker welcher mit 5 Promille draufgeht.
Also kann ich heute froh sein, dass ich bereits früh Alkoholiker war!!!

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