Wie Du Deine Familie vom Alkoholismus befreien kannst!

 

E-Book: „Familienmitglied Alkohol“

 

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Leben mit einem Alkoholiker

Leben mit einem Alkoholiker ist eine extreme psychische Belastung

 

Alkoholismus ist eine Familienkrankheit.

Der Alkoholiker reißt dich mit in den Abgrund.

Du als helfender Angehöriger eines alkoholkranken Menschen wirst schnell selbst zum Hilfesuchenden. So wie viele andere Angehörige  brauchst auch du bald psychiatrische Hilfe. Das wird dir zwar etwas Entlastung bringen, löst aber nicht das Alkoholproblem in deiner Familie. Du bist in einer Zwickmühle gefangen. Du willst  deine Familie schützen in dem du nach außen hin versuchst den Schein einer heilen Welt zu wahren.

Du versuchst ständig die Alkoholprobleme in deiner Familie zu vertuschen und machst leere Drohungen.

Du versuchst zu helfen und machst dabei aber leider genau die typischen Fehler wie viele andere, zum Beispiel:

Du versteckst den Alkohol.

Bringst den Alkohol nach Hause.

Erledigst viele seiner Angelegenheiten.

Du deckst und verteidigst ihn.

Machst Schuldzuweisungen.

Du beseitigst seinen Unrat.

Machst Besorgungen.

 

Das sind nur einige Beispiele wie du alles nur noch schlimmer machst!

Du beschleunigst so die Abwärtsspirale!

Die richtige Vorgehensweise ist leider sehr komplex. Es verlangt einiges an Wissen und die richtige Umsetzung, um dieses sensible Problem in den Griff zu bekommen.

 

 

 

 

 

 

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Umgang mit Alkoholikern

 

 

Gibt es überhaupt Alkoholiker?

Viele Betroffene sehen sich selbst nicht als Alkoholiker.

Allerdings gibt es genug Angehörige von Alkoholikern.

Eigenartig, wenn es also keine Alkoholiker gibt dürfte es ja auch keine Angehörigen geben.

Warum gibt es keine Alkoholiker? Weil der Alkoholiker selbst gar nicht begreift, dass er durch seinen Alkoholismus bereits Alkoholiker ist. Denn für ihn ist ein Alkoholiker ein Mensch der obdachlos ist, ein Sandler der auf der Straße betteln muss. Also kann er ja gar kein Alkoholiker sein, denn er hat ja alles was der Sandler bzw. Alkoholiker nicht hat.

Der einzige Unterschied ist, dass er ein funktionierender Alkoholiker ist, weil er trotz seines Alkoholismus  noch eine Familie, einen Job, einen Führerschein usw. hat.

Deshalb ist es für dich als Angehöriger so schwierig dem Alkoholiker bewusst zu machen, dass er Alkoholiker ist.  Es ist schon schwierig genug ihm erklären zu wollen dass er zu viel Alkohol trinkt. Denn in unserer Gesellschaft ist Alkohol zu trinken etwas völlig „Normales“!

Wenn jemand gar keinen Alkohol trinkt, wird dies allerdings als eher „Nicht Normal“ empfunden.

Das macht es für dich also noch schwieriger, dem Alkoholiker seinen Alkoholismus bewusst zu machen!

Wer kann einem Alkoholiker helfen?

In erster Linie er selbst. Leider erkennen zu wenige Alkoholiker ihre Situation. Es gibt kaum jemand, der behauptet Alkoholiker zu sein. Die Wenigen geben sich selbst vielleicht zu, dass sie zu viel trinken, was allerdings für sie noch lange nicht bedeutet dass sie Alkoholiker sind. Wenn der Alkoholiker aber erkennt, dass er zu viel bzw. zu oft Alkohol trinkt – so wie es auch bei mir der Fall war – dann besteht die Chance durch Selbsterkenntnis Maßnahmen in Angriff zu nehmen. Wie zum Beispiel ein Gespräch mit einem Arzt, Psychologen, den Kontakt mit einer Selbsthilfegruppe, Entzugsklinik usw.

Im Normalfall bist allerdings du es, der das Alkoholproblem deines Familienmitgliedes erkennt und zu helfen versucht. Du weißt auch nicht, dass du es bist, der am meisten für den Alkoholiker tun kann um ihn vom Alkoholismus zu befreien.

Angehörige sollten den Umgang mit Alkoholikern lernen!

Mit meiner Anleitung kannst du dem Alkoholiker helfen vom Alkohol zu lassen. Die Alkoholkrankheit ist eine hochkomplexe psychische Erkrankung und deshalb ist es völlig normal dass du sehr viel falsch machst.

Du lebst mit dem Alkoholiker und hast fast ständig Kontakt. Du hast den meisten Einfluss und wenn du richtig vorgehst, hast „DU“ die größten Chancen ihm zu helfen.

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Warum immer Alkohol?

Diese Frage stellen sich viele Angehörige. Für einen Menschen der selbst kein Alkoholproblem hat ist es unverständlich dass jemand ständig Alkohol trinken muss. Dabei ist es eigentlich relativ leicht zu verstehen, warum ein Alkoholiker ständig Alkohol „braucht“.

Ich möchte hier versuchen an einem Beispiel die Situation eines Alkoholikers in einem Vergleich zu erklären: Jeder Mensch hat irgendwann einmal einen schlechten Tag, wo er einfach keine Lust für irgendwas hat, wo es ihm psychisch nicht so gut geht. Wenn dies nur selten der Fall ist, wird man es ohne Medikamente überstehen, aber wenn diese Zustände fast täglich eintreten wird man einen Arzt oder Psychologen aufsuchen. Nun verschreibt dieser einem ein Medikament und nach einiger Zeit geht es einem wesentlich besser. Man hat dadurch wieder Freude am Leben. Man braucht nur dieses Medikament einnehmen und es geht einem gut.

Ich denke fast jeder von uns würde das Medikament nehmen.

Genauso ist es bei einem Alkoholiker. Für einen Alkoholiker bzw. alkoholkranken Menschen ist der Alkohol Medizin. Ohne Alkohol geht es ihm schlecht, es geht ihm sogar beschissen. Allein der Gedanke an Alkohol schenkt ihm Linderung und Hoffnung. Wenn er dann den ersten Schluck nimmt geht es ihm von Minute zu Minute besser.

Jeder Mensch will  sich glücklich und gelassen fühlen, Spaß und Freude am Leben haben. Ein Alkoholiker erreicht diesen Zustand nur mit Alkohol. Im fortgeschrittenen Stadium der Alkoholerkrankung hat der Alkoholiker bereits Entzugserscheinungen wie Kopfschmerzen, innere Unruhe bis zu Panikattacken, Schweißausbrüchen, Zittern, Übelkeit, Depressionen… Er braucht nur Alkohol zu trinken und diese schrecklichen Zustände verschwinden relativ rasch. Was wird er also tun? Selbstverständlich wird er seine Medizin nehmen!

Wenn jemand Migräne oder Zahnschmerzen hat nimmt er doch auch ein Medikament ein oder?

Der Alkoholiker trinkt also nicht ohne Grund, das ist meine Meinung. Es gibt immer einen Grund. Sogar Nicht-Alkoholiker haben verschiedene Gründe Alkohol zu trinken um Hemmungen, Nervosität, Schüchternheit, Angst, Probleme etc. zu unterdrücken. Der Alkoholiker hat diese Gründe auch und zwar in einer weitaus gravierenderen Form.

Medikamente können nur Symptome unterdrücken, genauso verhält es sich mit Alkohol.

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Alkohol am Steuer in der Adventszeit

Alkohol am Steuer in der Adventszeit kann auch bei Menschen vorkommen, die ansonsten wenig Alkohol trinken. In diesen Wochen vor Weihnachten werden viele das ein oder andere Mal zu tief ins Glas schauen. Viele werden betrunken in ihr Auto steigen und sich oder andere verletzen, einige werden sterben. Die Folgen sind im alkoholisierten Zustand kaum jemandem bewusst.  Der finanzielle Schaden wird dann  noch das kleinste Problem sein.

Ich möchte jetzt nicht als Antialkoholiker rüber kommen, ganz im Gegenteil, ich gönne jedem sein Feierabendbier, sein Glas Wein oder Glühwein am Weihnachtsmarkt.

Meine Frau trinkt auch ab und zu mal ein paar Gläschen, aber das stört mich nicht im Geringsten. Es gibt sehr viele Menschen die mit Alkohol gut umgehen können und niemandem zur Last fallen, da sie noch wissen, was sie tun! Sie sind eben nicht alkoholabhängig.

Nur wir Alkoholiker können das eben nicht, denn wir brauchen eine hohe Dosis um uns gut zu fühlen und dann wissen wir oft  nicht mehr was wir tun. Wir sind die Gefahr im Straßenverkehr, die Gefahr für andere Menschen, die größte Gefahr für unsere Familie und unsere Angehörigen.

Ich selbst bin in meiner nassen Zeit sehr oft betrunken mit dem Auto gefahren, besonders in der Adventzeit. Ich war sogar oft völlig betrunken mit dem LKW unterwegs! Heute bekomme ich Angst wenn ich daran denke. Ich hatte sehr viel Glück dass ich dabei niemandem Schaden zugefügt habe. Viele Bekannte hatten weniger Glück und sind durch Alkohol am Steuer ums Leben gekommen.

Heute kann ich zu jeder Zeit in mein Auto steigen und losfahren, denn heute habe ich 0,0 Promille Alkohol im Blut. Das ist immer ein super Gefühl. Ich bin heute so frei von der Droge Alkohol, dass ich diese weder brauche, noch vermisse und es stört mich auch nicht wenn jemand in meiner Gegenwart Alkohol trinkt. Ich danke Gott für die Rettung aus der Hölle Alkohol!

 

 

Rene Zeiner

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Tod durch Alkoholismus

Zeit aus … So ein Schwachsinn.

Tod durch Alkoholismus, tausende Menschen sind täglich davon betroffen. Die Gesellschaft sieht das als völlig normal an. Es war Schicksal heißt es oft. Wenn deine Stunde gekommen ist, dann musst du gehen. So ein Schwachsinn.

Das würde ja bedeuten, dass Gott sagt:“ So du betrinkst dich heute und dann wirst du um 3.17 Uhr von einem Auto überfahren. Oder du wirst von einer Brücke springen, dein Auto um einen  Baum wickeln, auf dem Nachhauseweg stürzen und erfrieren, dir die Pulsadern aufschneiden…

Unser Gott, die höhere Macht voller Liebe würde so mit uns umspringen? Sicher nicht. Gott hat uns den freien Willen geschenkt, warum sollte er dann wieder das Gegenteil tun. Viele Menschen glauben nicht an Gott, aber nach solchen Tragödien sagen sie oft: „wenn es einen Gott gibt, warum lässt er so etwas zu?“

Wenn ich mir einen Rausch ansaufen will, dann kann mich niemand davon abhalten. Wenn ich mich umbringen will, dann funktioniert das genauso. Schon komisch, oder?

Der Alkohol wird von unserer Gesellschaft toleriert und die vielen Tragödien werden leider fast immer verharmlost und der Alkoholismus wird von Angehörigen sehr oft verheimlicht. Der Alkoholiker sieht wie Menschen durch Alkohol ums Leben kommen, aber er checkt es einfach nicht, dass es auch ihn selbst treffen könnte. So verblödet kann doch niemand sein, oder doch? Der Alkoholiker schon.  In meinem Buch „ Rettung aus der Hölle Alkohol“ erzähle ich von einigen Tragödien, welche ich live miterlebt habe. Wie der Alkohol auch mich beinahe umgebracht bzw. zum Krüppel gemacht hätte. Tod durch Alkoholismus spielte sich vor meinen Augen ab, aber ich konnte das nicht sehen, weil der viele Alkohol mich blind machte!

Rene Zeiner

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Alkoholismus bei Jugendlichen

 

Alkoholismus bei Jugendlichen kommt besonders im Alter von 13 bis 19 besonders stark vor.

 

In dieser Zeit probieren sie das erste Mal Alkohol . Dein Kind muss den Umgang mit Alkohol lernen und das geht nur, wenn es Erfahrungen damit macht. Je jünger dein Kind ist, desto gefährlicher ist dies allerdings.

Mich selbst hat der Alkoholismus in meiner Jugendzeit in die Alkoholabhängigkeit getrieben.

Deshalb ist es sehr wichtig mit deinem Kind öfters Gespräche über das Thema Alkoholismus zu führen. Dabei kannst du auch alle negativen Folgen erwähnen, wie zum Beispiel Videos von Jugendlichen, wo sie sich übergeben, weinen, schreien oder sterben. Alkoholismus verursacht schreckliches Elend in so vielen Familien.

Dein Kind soll verstehen, dass Alkohol gefährlich ist. Also nicht nur Party, sondern auch die negativen Dinge.

Unter den Jugendlichen wird  Alkohol fast immer völlig verharmlost und es wird immer nur darüber gesprochen, wie viel Spaß man mit Alkohol hat. Und warum? Weil Alkohol in unserer Gesellschaft als völlig normal gilt! Gar keinen Alkohol zu trinken stößt auf Unverständnis.

Wenn dein Kind bei seinen Freunden den Alkohol verweigert, wird es leider meistens ausgestoßen. Alkohol zu trinken bedeutet für dein Kind: Ich gehöre dazu!  Nicht dazugehören und dann auch noch niedergemacht zu werden kann bei einem Jugendlichen zu Depressionen führen……

Weitere Infos zum Thema Alkoholismus bei Jugendlichen findest du in meinem Buch: „Familienmitglied Alkohol“

 

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Kontrolliert Trinken

 

Etwas kontrollieren zu müssen bedeutet dass etwas außer Kontrolle geraten ist!

 

Kontrolliert Trinken ist das beste Angebot für einen Alkoholiker! Die beste Verkaufsstrategie für den Anbieter! Verkaufe den Menschen, was sie wollen und nicht was sie brauchen!

Wenn ein Alkoholiker zur Einsicht gekommen ist, dass sein Alkoholkonsum vielleicht doch zu viel ist, dann ist ein Angebot wie: „Ich zeige dir wie du kontrolliert Trinken lernst“ einfach genial.

Die neue Idee mit dem kontrollierten Trinken verbreitet sich rasch im Internet. Den eigenen Alkoholkonsum zu kontrollieren ist für die meisten Menschen kein Problem. Sie sind nämlich nicht alkoholabhängig, sie haben den Alkohol im Griff und nicht umgekehrt. Sie haben vielleicht auch „einmal“ zu viel Alkohol getrunken und es ist ihnen am nächsten Tag gar nicht gut gegangen, weshalb sie darauf bewusster mit Alkohol umgegangen sind. Diese Menschen können kontrolliert trinken, ein Alkoholiker leider nicht mehr. Es klingt zwar gut und leichter als gar keinen Alkohol mehr trinken zu „dürfen“, ist aber leider unrealistisch und wird deshalb auch nicht funktionieren.
Kontrolliertes Trinken ist ein Geschäftsmodell!

Es zielt genau darauf, was der Mensch bzw. der Alkoholiker haben will, nämlich er will weniger Alkohol trinken und nicht komplett auf Alkohol verzichten.
Etwas zu verkaufen, was der Mensch will ist leichter, als etwas zu verkaufen was er braucht.
Ich selbst habe damals sämtliche Versuche unternommen mein Trinkverhalten zu ändern bzw. kontrolliert zu trinken, aber ich bin immer brutal gescheitert. Alkoholabhängige wollen und brauchen die Bewusstseinsveränderung, deshalb saufen sie. Sie wollen und brauchen dieses geile Gefühl der Gleichgültigkeit, bei dem ihnen alles egal ist, bei dem sie sich stark und selbstbewusst fühlen, bei dem sie denken glücklich zu sein.

Sie sollten also kontrolliert trinken und dabei nicht mehr den Zustand der Bewusstseinsveränderung erreichen? So ein Schwachsinn! Warum sollte der Alkoholiker also 2 Flaschen Bier trinken, wenn er doch immer 7 Flaschen brauchte um die Bewusstseinsveränderung zu erreichen, welche ihm die tollen Gefühle brachte. Wenn er bisher 7 Flaschen Bier brauchte, damit er sich glücklich fühlte, dann werde er jetzt nur noch 2 trinken. Für so dämlich halten uns also diese Leute, die uns kontrolliertes Trinken beibringen wollen.

Lasst euch doch nicht verarschen!

 

Rene Zeiner

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Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen

Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen – die Grundlage für eine Alkoholsucht im Erwachsenenalter?

 

Das kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen. Fast 50% der Jugendlichen die vor ihrem 14. Lebensjahr anfingen Alkohol zu trinken, wurden später in ihrem Leben alkoholabhängig. Das sagen einige Studien und ich bin ein lebendes Beispiel.

Die Schädigung des Gehirns durch Alkoholmissbrauch ist in der Zeit bis zum 20. Lebensjahr um vieles größer als bei einem Erwachsenen. Je jünger man bei seinem ersten Alkoholkonsum ist, umso früher setzt eine Alkoholabhängigkeit ein. Diese Abhängigkeit vom Alkohol in den jungen Jahren bedeutet auch, dass es viel schwieriger wird diese Abhängigkeit wieder los zu werden.

Komasaufen, Trinken bis der Arzt kommt!

Damals in den Achtzigern, als ich 14 Jahre alt war, konnte ich im Gegenteil zu heute in jedem Geschäft problemlos an Alkohol kommen. Mit Freunden wurde dann getrunken bis der eine oder andere im Koma lag. Ich kann nicht genau sagen warum, war es der Reiz des Verbotenen, der Gruppenzwang, Schulprobleme, Familienprobleme, auf jeden Fall hat es Spaß gemacht. Unsere Eltern hatten mit Sicherheit einige Fehler gemacht. Zu wenig Regeln und Grenzen aufgestellt, so blieben auch Konsequenzen auf der Strecke. Leider war Alkohol damals in der Gesellschaft nichts Ungewöhnliches und wurde deshalb zu wenig beachtet.

Es war also eine wunderschöne Zeit mit meinen Freunden zu saufen, auch wenn die Folgen, besonders der Tod durch Alkoholismus einiger meiner Freunde und Bekannten katastrophal waren.

 

Wie ich selbst viele Unfälle und das Komasaufen überleben konnte ist mir heute noch ein Rätsel. Vielleicht sollte ich am Leben bleiben um heute anderen alkoholabhängigen Menschen bzw. deren Angehörigen zu helfen. Fast zwanzig Jahre trinken zu müssen, das war allerdings nicht so toll, auch wenn mir das in den ersten Jahren meiner Trinkerzeit nicht bewusst war.

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Gespräche mit einem Betrunkenen

Als Angehöriger mit einem betrunkenen über Alkohol zu diskutieren ist völlig sinnlos!

Lass dich auf keine Diskussionen mit dem Betrunkenen ein!

 

Ein Betrunkener ist abwesend, da der Dämon Alkohol von ihm Besitz ergriffen hat. Du diskutierst mit dem Dämon, dass wird dir mit Sicherheit bereits öfters aufgefallen sein. Dem Alkohol  gehen deine Probleme und Schmerzen am Arsch vorbei. Der Alkohol kennt kein Mitgefühl, keine Liebe. Im Gegenteil, er verletzt und zieht Vieles ins Lächerliche. Er benimmt sich wie ein Vollidiot. Wenn er sich allerdings angegriffen fühlt wird er zur Bestie, oft leider auch zum Mörder. Seine Gleichgültigkeit macht dich höchstens wütend und bringt dich zur Verzweiflung. Du erreichst also nichts.

Deshalb sollten Gespräche immer nur stattfinden, wenn der Alkoholiker nüchtern ist. Wie der richtige und erfolgsversprechende Ablauf sein sollte beschreibe ich in meinem Buch „Familienmitglied Alkohol“.

Der Aufbau eines sinnvollen Gesprächs mit dem Alkoholabhängigen ist sehr komplex und erfordert einiges an Übung.

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