Familienmitglied Alkohol

NEU! In Kürze erhältlich! Das Buch für Angehörige

Erfolgreich in der Praxis erprobte Methode, wie du den Alkoholismus in deiner Familie stoppen kannst!

 

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TV-Reportage

Lieber Leser,

in diesem Video erhälst Du noch mehr Infos über mich.

Es wurde im Oktober 2009 aufgenommen und am 1.11.2009 auf ORF2 –  Tirol Heute – gesendet.

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Alkohol am Steuer in der Adventszeit

Alkohol am Steuer in der Adventszeit kann auch bei Menschen vorkommen, die ansonsten wenig Alkohol trinken. In diesen Wochen vor Weihnachten werden viele das ein oder andere Mal zu tief ins Glas schauen. Viele werden betrunken in ihr Auto steigen und sich oder andere verletzen, einige werden sterben. Die Folgen sind im alkoholisierten Zustand kaum jemandem bewusst.  Der finanzielle Schaden wird dann  noch das kleinste Problem sein.

Ich möchte jetzt nicht als Antialkoholiker rüber kommen, ganz im Gegenteil, ich gönne jedem sein Feierabendbier, sein Glas Wein oder Glühwein am Weihnachtsmarkt.

Meine Frau trinkt auch ab und zu mal ein paar Gläschen, aber das stört mich nicht im Geringsten. Es gibt sehr viele Menschen die mit Alkohol gut umgehen können und niemandem zur Last fallen, da sie noch wissen, was sie tun! Sie sind eben nicht alkoholabhängig.

Nur wir Alkoholiker können das eben nicht, denn wir brauchen eine hohe Dosis um uns gut zu fühlen und dann wissen wir oft  nicht mehr was wir tun. Wir sind die Gefahr im Straßenverkehr, die Gefahr für andere Menschen, die größte Gefahr für unsere Familie und unsere Angehörigen.

Ich selbst bin in meiner nassen Zeit sehr oft betrunken mit dem Auto gefahren, besonders in der Adventzeit. Ich war sogar oft völlig betrunken mit dem LKW unterwegs! Heute bekomme ich Angst wenn ich daran denke. Ich hatte sehr viel Glück dass ich dabei niemandem Schaden zugefügt habe. Viele Bekannte hatten weniger Glück und sind durch Alkohol am Steuer ums Leben gekommen.

Heute kann ich zu jeder Zeit in mein Auto steigen und losfahren, denn heute habe ich 0,0 Promille Alkohol im Blut. Das ist immer ein super Gefühl. Ich bin heute so frei von der Droge Alkohol, dass ich diese weder brauche, noch vermisse und es stört mich auch nicht wenn jemand in meiner Gegenwart Alkohol trinkt. Ich danke Gott für die Rettung aus der Hölle Alkohol!

 

 

Rene Zeiner

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Tod durch Alkoholismus

Zeit aus … So ein Schwachsinn.

Tod durch Alkoholismus, tausende Menschen sind täglich davon betroffen. Die Gesellschaft sieht das als völlig normal an. Es war Schicksal heißt es oft. Wenn deine Stunde gekommen ist, dann musst du gehen. So ein Schwachsinn.

Das würde ja bedeuten, dass Gott sagt:“ So du betrinkst dich heute und dann wirst du um 3.17 Uhr von einem Auto überfahren. Oder du wirst von einer Brücke springen, dein Auto um einen  Baum wickeln, auf dem Nachhauseweg stürzen und erfrieren, dir die Pulsadern aufschneiden…

Unser Gott, die höhere Macht voller Liebe würde so mit uns umspringen? Sicher nicht. Gott hat uns den freien Willen geschenkt, warum sollte er dann wieder das Gegenteil tun. Viele Menschen glauben nicht an Gott, aber nach solchen Tragödien sagen sie oft: „wenn es einen Gott gibt, warum lässt er so etwas zu?“

Wenn ich mir einen Rausch ansaufen will, dann kann mich niemand davon abhalten. Wenn ich mich umbringen will, dann funktioniert das genauso. Schon komisch, oder?

Der Alkohol wird von unserer Gesellschaft toleriert und die vielen Tragödien werden leider fast immer verharmlost und der Alkoholismus wird von Angehörigen sehr oft verheimlicht. Der Alkoholiker sieht wie Menschen durch Alkohol ums Leben kommen, aber er checkt es einfach nicht, dass es auch ihn selbst treffen könnte. So verblödet kann doch niemand sein, oder doch? Der Alkoholiker schon.  In meinem Buch „ Rettung aus der Hölle Alkohol“ erzähle ich von einigen Tragödien, welche ich live miterlebt habe. Wie der Alkohol auch mich beinahe umgebracht bzw. zum Krüppel gemacht hätte. Tod durch Alkoholismus spielte sich vor meinen Augen ab, aber ich konnte das nicht sehen, weil der viele Alkohol mich blind machte!

Rene Zeiner

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Alkoholismus bei Jugendlichen

 

Alkoholismus bei Jugendlichen kommt besonders im Alter von 13 bis 19 besonders stark vor.

 

In dieser Zeit probieren sie das erste Mal Alkohol . Dein Kind muss den Umgang mit Alkohol lernen und das geht nur, wenn es Erfahrungen damit macht. Je jünger dein Kind ist, desto gefährlicher ist dies allerdings.

Mich selbst hat der Alkoholismus in meiner Jugendzeit in die Alkoholabhängigkeit getrieben.

Deshalb ist es sehr wichtig mit deinem Kind öfters Gespräche über das Thema Alkoholismus zu führen. Dabei kannst du auch alle negativen Folgen erwähnen, wie zum Beispiel Videos von Jugendlichen, wo sie sich übergeben, weinen, schreien oder sterben. Alkoholismus verursacht schreckliches Elend in so vielen Familien.

Dein Kind soll verstehen, dass Alkohol gefährlich ist. Also nicht nur Party, sondern auch die negativen Dinge.

Unter den Jugendlichen wird  Alkohol fast immer völlig verharmlost und es wird immer nur darüber gesprochen, wie viel Spaß man mit Alkohol hat. Und warum? Weil Alkohol in unserer Gesellschaft als völlig normal gilt! Gar keinen Alkohol zu trinken stößt auf Unverständnis.

Wenn dein Kind bei seinen Freunden den Alkohol verweigert, wird es leider meistens ausgestoßen. Alkohol zu trinken bedeutet für dein Kind: Ich gehöre dazu!  Nicht dazugehören und dann auch noch niedergemacht zu werden kann bei einem Jugendlichen zu Depressionen führen……

Weitere Infos zum Thema Alkoholismus bei Jugendlichen findest du in meinem Buch: „Familienmitglied Alkohol“

 

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Kontrolliert Trinken

 

Etwas kontrollieren zu müssen bedeutet dass etwas außer Kontrolle geraten ist!

 

Kontrolliert Trinken ist das beste Angebot für einen Alkoholiker! Die beste Verkaufsstrategie für den Anbieter! Verkaufe den Menschen, was sie wollen und nicht was sie brauchen!

Wenn ein Alkoholiker zur Einsicht gekommen ist, dass sein Alkoholkonsum vielleicht doch zu viel ist, dann ist ein Angebot wie: „Ich zeige dir wie du kontrolliert Trinken lernst“ einfach genial.

Die neue Idee mit dem kontrollierten Trinken verbreitet sich rasch im Internet. Den eigenen Alkoholkonsum zu kontrollieren ist für die meisten Menschen kein Problem. Sie sind nämlich nicht alkoholabhängig, sie haben den Alkohol im Griff und nicht umgekehrt. Sie haben vielleicht auch „einmal“ zu viel Alkohol getrunken und es ist ihnen am nächsten Tag gar nicht gut gegangen, weshalb sie darauf bewusster mit Alkohol umgegangen sind. Diese Menschen können kontrolliert trinken, ein Alkoholiker leider nicht mehr. Es klingt zwar gut und leichter als gar keinen Alkohol mehr trinken zu „dürfen“, ist aber leider unrealistisch und wird deshalb auch nicht funktionieren.
Kontrolliertes Trinken ist ein Geschäftsmodell!

Es zielt genau darauf, was der Mensch bzw. der Alkoholiker haben will, nämlich er will weniger Alkohol trinken und nicht komplett auf Alkohol verzichten.
Etwas zu verkaufen, was der Mensch will ist leichter, als etwas zu verkaufen was er braucht.
Ich selbst habe damals sämtliche Versuche unternommen mein Trinkverhalten zu ändern bzw. kontrolliert zu trinken, aber ich bin immer brutal gescheitert. Alkoholabhängige wollen und brauchen die Bewusstseinsveränderung, deshalb saufen sie. Sie wollen und brauchen dieses geile Gefühl der Gleichgültigkeit, bei dem ihnen alles egal ist, bei dem sie sich stark und selbstbewusst fühlen, bei dem sie denken glücklich zu sein.

Sie sollten also kontrolliert trinken und dabei nicht mehr den Zustand der Bewusstseinsveränderung erreichen? So ein Schwachsinn! Warum sollte der Alkoholiker also 2 Flaschen Bier trinken, wenn er doch immer 7 Flaschen brauchte um die Bewusstseinsveränderung zu erreichen, welche ihm die tollen Gefühle brachte. Wenn er bisher 7 Flaschen Bier brauchte, damit er sich glücklich fühlte, dann werde er jetzt nur noch 2 trinken. Für so dämlich halten uns also diese Leute, die uns kontrolliertes Trinken beibringen wollen.

Lasst euch doch nicht verarschen!

 

Rene Zeiner

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Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen

Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen – die Grundlage für eine Alkoholsucht im Erwachsenenalter?

 

Das kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen. Fast 50% der Jugendlichen die vor ihrem 14. Lebensjahr anfingen Alkohol zu trinken, wurden später in ihrem Leben alkoholabhängig. Das sagen einige Studien und ich bin ein lebendes Beispiel.

Die Schädigung des Gehirns durch Alkoholmissbrauch ist in der Zeit bis zum 20. Lebensjahr um vieles größer als bei einem Erwachsenen. Je jünger man bei seinem ersten Alkoholkonsum ist, umso früher setzt eine Alkoholabhängigkeit ein. Diese Abhängigkeit vom Alkohol in den jungen Jahren bedeutet auch, dass es viel schwieriger wird diese Abhängigkeit wieder los zu werden.

Komasaufen, Trinken bis der Arzt kommt!

Damals in den Achtzigern, als ich 14 Jahre alt war, konnte ich im Gegenteil zu heute in jedem Geschäft problemlos an Alkohol kommen. Mit Freunden wurde dann getrunken bis der eine oder andere im Koma lag. Ich kann nicht genau sagen warum, war es der Reiz des Verbotenen, der Gruppenzwang, Schulprobleme, Familienprobleme, auf jeden Fall hat es Spaß gemacht. Unsere Eltern hatten mit Sicherheit einige Fehler gemacht. Zu wenig Regeln und Grenzen aufgestellt, so blieben auch Konsequenzen auf der Strecke. Leider war Alkohol damals in der Gesellschaft nichts Ungewöhnliches und wurde deshalb zu wenig beachtet.

Es war also eine wunderschöne Zeit mit meinen Freunden zu saufen, auch wenn die Folgen, besonders der Tod durch Alkoholismus einiger meiner Freunde und Bekannten katastrophal waren.

 

Wie ich selbst viele Unfälle und das Komasaufen überleben konnte ist mir heute noch ein Rätsel. Vielleicht sollte ich am Leben bleiben um heute anderen alkoholabhängigen Menschen bzw. deren Angehörigen zu helfen. Fast zwanzig Jahre trinken zu müssen, das war allerdings nicht so toll, auch wenn mir das in den ersten Jahren meiner Trinkerzeit nicht bewusst war.

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Gespräche mit einem Betrunkenen

Als Angehöriger mit einem betrunkenen über Alkohol zu diskutieren ist völlig sinnlos!

Lass dich auf keine Diskussionen mit dem Betrunkenen ein!

 

Ein Betrunkener ist abwesend, da der Dämon Alkohol von ihm Besitz ergriffen hat. Du diskutierst mit dem Dämon, dass wird dir mit Sicherheit bereits öfters aufgefallen sein. Dem Alkohol  gehen deine Probleme und Schmerzen am Arsch vorbei. Der Alkohol kennt kein Mitgefühl, keine Liebe. Im Gegenteil, er verletzt und zieht Vieles ins Lächerliche. Er benimmt sich wie ein Vollidiot. Wenn er sich allerdings angegriffen fühlt wird er zur Bestie, oft leider auch zum Mörder. Seine Gleichgültigkeit macht dich höchstens wütend und bringt dich zur Verzweiflung. Du erreichst also nichts.

Deshalb sollten Gespräche immer nur stattfinden, wenn der Alkoholiker nüchtern ist. Wie der richtige und erfolgsversprechende Ablauf sein sollte beschreibe ich in meinem Buch „Familienmitglied Alkohol“.

Der Aufbau eines sinnvollen Gesprächs mit dem Alkoholabhängigen ist sehr komplex und erfordert einiges an Übung.

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Der Alkoholiker ist ein perfekter Lügner

Der Alkoholiker lügt für den Alkohol

Er verteidigt, beschützt, verharmlost den Alkohol. Und weshalb? Weil der Alkohol sein bester Freund ist! Wenn es dem Alkoholiker schlecht geht, dann ist es der Alkohol der ihn wieder aufrichtet.

Doch du als Angehöriger leidest unter seiner Alkoholsucht.

Du musst mit den Problemen seiner Alkoholabhängigkeit leben. Wenn der Alkoholiker noch einen Job, einen Führerschein, eine Familie, Geld usw. besitzt, dann kann er absolut nicht verstehen, warum du mit seinem Freund Alkohol Probleme hast.

Der Alkoholiker sagt: „Ich trinke gelegentlich aber ich krieg trotzdem alles auf die Reihe und so „viel“ trinkt er ja gar nicht“. Zwei Lügen in einem Satz! Das Lügen ist eine von vielen negativen Begleiterscheinungen der Alkoholkrankheit. Der Alkoholiker belügt auch sich selbst indem er seinen Alkoholkonsum verharmlost. Er ist in der Tat krank –  alkoholkrank. Geschieht dann etwas wie zum Beispiel Führerscheinentzug, so wird dies als „das kann schon mal vorkommen“ abgetan. Der Alkohol täuscht ihm eine heile Welt vor. Es ist doch völlig normal Party zu machen und sich zu betrinken, das gehört zum Leben dazu. Man wird doch wohl ein wenig Spaß haben dürfen. So sieht das der Alkoholiker.

Dass du als Angehöriger darunter leidest und dadurch seelisch (oft auch körperlich) verletzt wirst, will er einfach nicht wahrhaben.

Auch ich selbst war in meiner nassen Zeit ein Lügner. Wenn ich zum Beispiel nach der Arbeit in die Kneipe ging, dann sagte ich zu meiner Frau ich müsste heute etwas länger arbeiten. Wenn sie mich dann später noch einmal anrief und durch den Lärm im Hintergrund sofort wusste wo ich schon wieder war, dann versicherte ich ihr, dass ich gleich nach Hause käme, was für eine Lüge.

Als Angehöriger eines Alkoholikers befindest du dich in einer aussichtslosen Situation. Du glaubst dass du durch deine Drohungen, Vorwürfe oder gut gemeinten  Ratschläge das Alkoholproblem in den Griff bekommen könntest, doch es geschieht leider genau das Gegenteil. Der Alkoholiker fühlt sich dadurch angegriffen und wehrt sich mit Lügen oder Wutausbrüchen. Du erzeugst beim Alkoholiker Schuld – und Schamgefühle, Rechtfertigung sucht er in deinen Fehlern.

So wirst du den Alkoholiker nicht dazu bringen über sich selbst nachzudenken, vor seiner eigenen Tür zu kehren! So wird er seine Fehler nicht zugeben bzw. seine Alkoholkrankheit erkennen!

 

Rene Zeiner

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Alkoholismus ist eine Krankheit

 

Einem alkoholabhängigen Menschen zu sagen, er soll aufhören zu trinken oder weniger Alkohol trinken, ist ebenso sinnlos, wie einem Depressiven zu sagen, er solle positiv denken.

Genau deshalb scheiterst du als Angehöriger so oft bei dem Versuch den Alkoholiker zu bekehren. Deine  Ratschläge und Belehrungen bewirken gar nichts. In meinem Buch „Familienmitglied Alkohol“ beschreibe ich was du als Angehöriger tun kannst, um die Alkoholprobleme des Betroffenen in den Griff zu bekommen bzw. diese völlig abzustellen.

Alkoholismus ist eine Krankheit und das verstehen leider viele Menschen, ganz besonders Angehörige nicht. Ich gebe zu, dass dies schwer zu verstehen ist, da die Lösung ja völlig klar auf der Hand liegt, nämlich einfach keinen Alkohol mehr trinken und die Krankheit ist geheilt! So einfach und doch so schwer. Der Alkoholiker ist krank, aber eigentlich tut er ja auch etwas gegen seine Krankheit, nämlich er nimmt regelmäßig seine Medizin den „Alkohol“. Dadurch geht es ihm besser. Der Alkohol bessert die Symptome unter denen er ständig zu leiden hat, wie körperliche und psychische Entzugserscheinungen. Auch bei leichtem Entzug wie z.B. leichten Depressionen, Ängsten, fehlendem Selbstbewusstsein, Stress, Probleme des alltäglichen Lebens… ist es der Alkohol welcher diese negativen Gefühle und belastenden Gedanken binnen kürzester  Zeit völlig verschwinden lässt. Der Alkoholiker trinkt weil es ihm dadurch besser geht, ich weiß wo von ich rede, denn ich selbst habe das fast 2 Jahrzehnte so gemacht.

Ein Alkoholiker der nicht mehr Alkohol trinken darf ist wie ein leidenschaftlicher Bergsteiger, der ab sofort nie mehr auf einen Berg steigen darf, obwohl er ihn täglich betrachten muss.

ein Maler, der nie mehr malen darf, obwohl er täglich Bilder und Farben betrachten muss

ein Musiker, der nie mehr musizieren darf, obwohl er sein Musikinstrument täglich betrachten muss

ein Kind, das nie mehr spielen darf, obwohl es sein Spielzeug täglich betrachten muss…

Der Alkohol macht den alkoholkranken Menschen glücklich und du als Angehöriger willst ihm dieses Glück nehmen!

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Der Alkoholiker und seine Helfer

Eine deiner Aufgaben als Angehöriger ist das Beschaffen von Alkohol. Mag vielleicht nichts Außergewöhnliches sein, weil das für dich zu einer alltäglichen Angewohnheit geworden ist. Kaum einem Angehörigen ist aber bewusst, dass er so den Alkoholiker unterstützt seine Alkoholsucht auszuleben. Es ist zwar leichter für dich den Wünschen deines zum Beispiel alkoholkranken Partners nachzukommen, um eventuelle Spannungen und Streitereien  zu vermeiden, aber du treibst nur seinen Alkoholismus voran.

Durch die Beschaffung von Alkohol machst du dich zum Helfer und bist somit co-abhängig.

Deshalb solltest du solche Aufgaben entweder von Anfang an bleiben lassen oder in Zukunft abstellen. Dem Alkoholiker klar zu machen dass du das in Zukunft nicht mehr tun möchtest, ist nicht ganz einfach.

Auf keinen Fall solltest du vorwurfsvoll sagen: „ Hol dir deinen Stoff selbst oder wegen dir muss ich ständig die Flaschen rumschleppen.

Der Alkoholiker fühlt sich nämlich in Bezug auf seine große Liebe Alkohol immer sehr schnell angegriffen und er wird den Alkohol immer verteidigen. Dich mit dem Teufel Alkohol auf einen Kampf einlassen, vergiss es. Du kannst ihn nicht bekämpfen sondern nur überlisten. Deshalb sag dem Alkoholiker einfach: „ Bitte hol dir den Alkohol selbst, weil mich belastet die Situation mit den vielen Flaschen Alkohol im Einkaufswagen. Ich möchte das einfach nicht mehr.“ Dabei kannst du dich ruhig rechtfertigen, das macht nichts. So kannst du dieses Problem einfach lösen ohne dem Alkoholiker Vorwürfe oder Beschuldigungen zu machen. Er wird dich sicher immer wieder einmal bitten ihm doch etwas Alkohol mitzubringen, aber versuch einfach standhaft zu bleiben!

Das ist nur ein Schritt von vielen um den Alkohol aus deiner Familie zu verbannen.

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Angehöriger eines alkoholkranken Menschen

Als Angehöriger eines alkoholkranken Menschen befindest du dich in einer fast aussichtslosen Situation. Doch es gibt Wege heraus, man muss sie allerdings auch bereit sein zu gehen. Die meisten Angehörigen empfinden noch Liebe für ihren  Alkoholiker, auch wenn diese zunehmend weniger wird. Ein Leben ohne Alkohol ist in so weite Ferne gerückt, dass der Glaube daran oft schon verloren scheint.

Trotzdem solltest du die Hoffnung nicht zu schnell aufgeben, denn wenn der Alkoholiker es schafft vom Alkohol zu lassen, dann wird dein Familienleben einfach wunderschön, vorausgesetzt dass noch Liebe vorhanden ist. Alkoholismus ist oft die Ursache für die meisten Probleme in der Familie und im Freundeskreis.

Es zahlt sich aus für ein Leben ohne Alkohol zu kämpfen, das habe ich am eigenen Leib erlebt. Ich war zwar selbst Alkoholiker, aber nach dem ich trocken war, wurde ich selbst zum Angehörigen. Zwar nicht direkt in meiner Familie, sondern im Verwandten – und Freundeskreis.

Diese ständigen Streitereien, Spannungen und Belastungen die ein Alkoholiker in der Familie und Verwandtenkreis verursacht sind einfach brutal. Mich wundert es überhaupt nicht, wenn viele Angehörige irgendwann Abstand vom Alkoholiker nehmen. Der Alkoholismus verursacht so viele Scheidungen bzw. Trennungen, man würde es kaum für möglich halten!

Ich möchte dir hier die bestmöglichen Informationen geben – welche von mir in der Praxis erfolgreich umgesetzt wurden – um das zu verhindern.

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